Eintritt 8.-
14. Juni
Victoria Perskaya
und Trio Scho
Russische Lieder, Swing, Bossa, Tango
Victoria Perskaya – Gesang, Gennadij Desjatnik – Violine,
Valery Khorishman – Akkordeon, Valeri Pissarenko – Kontrabass
Rock´n´Roll auf ukrainisch und unplugged oder geschluchzter, russischer Blues: Die Goldkehle mit Eigensinn Victoria Perskaya beherrscht eine riesige Bandbreite an Möglichkeiten, alte Schlager und Volkswaisen zu interpretieren: Die Montagskonzerte holen das versteckte Juwel wieder aus ihrem selbstgewählten Exil in der Lüneburger Heide nach Berlin! Mit der Perskaya auf der Bühne: alte Musikerfreunde und auch DER Klassiker in Berlin, wenn es um gute ukrainische und russische Musik geht: Trio Scho!
Photo: Martin Franken
Kein Montagskonzert, aber:
Live - Musikprogramm an der Strandbar im Rahmen der Fête de la Musique.
Der Eintritt ist frei!
16 Uhr ?Schmaltz! (Balkan, Klezmer)
18 Uhr Gipsy Latin Trio (gipsy; latin-jazz)
20 Uhr Gipsy Gentlemen (gipsy swing)
28. Juni
The Dixieland Gipsyband (Dänemark)
Gipsy-Swing aus den Südstaaten des Nordens
Jens Christian Kwella – Gitarre; Lasse Høi Jakobsen – Violine,
Peter Lund Wiese – Gitarre,
Gesang; Jacob Venndt – Kontrabass,
Gesang, Mundharmonika
The Dixieland Gipsyband: hervorragende Töne, nordischer Schliff, Raffinesse und Coolness. Heftige Violinsoli, virtuoses Gitarrenspiel und schmeichelnder Belcanto im poetischen Zusammenspiel mit Banjo, gestrichenem Kontrabaß und einer Spur spröder Mundharmonika: Gleichermaßen frech und verführerisch werden uns kleine Splitter von Reinhardt, Grapelli, Armstrong oder Asmussen mitten ins Herz gejagt.
Foto: Jacob Nielsen
5. Juli
?Shmaltz!
Balkan, Klezmer und malwonische Volksmusik zum Tanz!
Aurora Mende – Violine, Trompetengeige; Calypsia Bradzbudschamon – Akkordeon, Toy Piano; Marci Lukxova – Posaune, Toypiano; Cosmo W. Pepper – Bass, Gesang, Jawharp, Singende Säge; Levante I. P. Patsh – Gesang, Zimbalom, Drums, Rohrflöten, Trompete; Dr. Itzbar Dschucka – Banjo, Tenorhorn, Handclapping, Gesang
Die Grenzen des Landes Malwonien stoßen höchstens an die der Fantasie ihrer Musiker – Ureinwohner; und selbst da scheint kein Ende in Sicht : Die Musiker von ?Shmaltz! haben sich zu ihrer Musik auch gleich ein eigenes Land mit eigener Kultur und Sprache geschaffen. Und das im Jahr 2006 mitten in Berlin: Eine Hommage an die musikalische Freiheit, an die multikulturelle Großstadt. Und: Mitreißend gespielte Tanzmusik!
„…masslos, wie diese Berliner nunmal oft sind, haben sie 2006 nicht einfach nur eine Band, nein, ein neues Land, ach was: gleich ein ganzes Universum erschaffen! Und wenn es da immer so zugeht wie beim KlezMORE – Konzert am Samstag in der BUNKEREI: man möchte glatt ins Exil gehen…“ (Der Standard, Wien, 24.11.2008)
12. Juli
Klezmeyers
Instrumentaler Klezmer
Franziska Orso – Klarinette
Tobias Schröter – Gitarre
Daniel Peters – Bass
Die klezmeyers zeichnen sich durch perfektes
Zusammenspiel, originelle Eigenkompositionen, eine hochvirtuose Klarinette
und die hervorragende Begleitung der Backline Schröter-Peters aus. Sie begeisterten
bereits 2009 bei den Montagskonzerten.In der Zwischenzeit haben die
klezmeyers ihr drittes Album „Zirkusleute“ veröffentlicht. Die Fachpresse lobte
und wir sind gespannt auf die neuen Lieder!
Vorab schonmal reinhören - Hier geht es zu den klezmeyers im Internet
Photo: Julia Ripke
19. Juli
Trio Fado
Fado, Portugiesische Musik
Maria Carvalho – Gesang, António de Brito – Gesang, Gitarre,
Daniel Pircher – Portugiesische Gitarre, Benjamin Walbrodt – Cello
Trio Fado gaben im vergangenen Sommer eines der stimmungsvollsten Konzerte im Amphitheater. Sie kommen gerne wieder, wünschen sich allerdings etwas mehr Sommer. Wir uns auch. Also: Trio Fado - Der Mond geht auf, Maria Carvalho moderiert und singt mit großer Wärme und schlichter Eleganz, Antonio Brito kontrastiert mit dem rauchigen Klang seiner Stimme, Benjamin Walbrodt malt mit dem Cello unaufdringliche Melodien in die Nacht und Daniel Pircher überrascht mit unvorhergesehenen Soli und großer Musikalität. Ein Genuss. Melancholie für Kenner und Geniesser.
26. Juli
Marinafon
Canzoni Napoletane,
Balladen, Tangos, Tarantelle
Mona Stinelli – Gesang; Andreas Hirche – Klavier, Akkordeon;
Christian Betz – Gitarre, Gesang; Patrick Blanke – Bass, Gesang;
Holger Zimmermann – Schlagzeug, Perkussion
Marinafon geben unserem italienischen Sommer die Grundnote: Geraten Sie ins Schwärmen – her mit der Bottiglia di Lambrusco! Stinelli hat die Canzone Napoletane von ihrer Großmutter gelernt: sie singt, was ihr ohnehin liegt. Ihre Musiker begleiten mit Raffinesse die mitreißenden Arrangements von altbekannten Italo – Reißern: „Tu Vo Fa L´Americano“ zum Mitschnipsen – und „Simmo e napule po´“. Für Liebhaber des neapolitanischen Dialekts, mondsüchtiger Balladen, traurigsüßen Tangos und brachialen Tammurriatas und Tarantellas!
Photo: Christian Betz
2. August
Di Grine Kuzine
Klezmer, Balkan-Ska, Surf
Alexandra Dimitroff – Gesang, Akkordeon
Snorre Schwarz – Schlagzeug, Gesang
Sebastian Kunzke/ (Steve R. Lukanky) – Tuba
Martin Gerwig/ (Karel Komnatoff) – Trompete, Gesang
Stefan Fräntzel/ (Max Hacker) – Klarinette, Sopransaxophon, Gesang
Di Grine Kuzine haben das Parkett der Weltmusik schon viel früher betreten als manch andere Band dieses Genres. Da treffen sich Experimentierfreude und hohe musikalische Qualität - und deswegen tanzen Di Grine Kuzine immer noch in der ersten Reihe!
9. August
Hudaki Village Band (Ukraine)
Dorfmusik aus den ukrainischen Karpaten
Katia Shpenovych – Gesang
Olga Senynets – Gesang
Vasia Rushchak – Baraban (Perkussion), Sopilka (Flöte)
Misha Shutko – Geige
Yura Bukovynets – Klarinette, Taragot (Hirtenflöte), Floiar (Flöte), Drymba (Maultrommel)
Volodia Korolenko – Cymbalum
Vitalyk Kovach – Bayan (Knopfakkordeon), Cymbalum
Volodia Tishler – Gitarre, Kontrabass
Nach ihrem gefeierten Berlin-Debüt im März kommt HUDAKI im August wieder. Die neunköpfige Gruppe aus dem kleinen Karpaten-Dorf Nischnje Selischtsche schickt sich an, Europa zu erobern. Ihre wilde Mischung aus Klezmer, Polka, Balladen und stimmungsvollem A capella ist emotionaler Ausdruck der Vielvölkerregion in den ukrainischen Karpaten. Wer sich einstimmen will, kann das letzte Album "Hudaki Aren't People" unter www.hudaki.org kostenlos herunterladen.
16. August
Olinka Orphea
Musikalisches Kabarett, Slowakische Lieder
Olinka Orphea – Gesang; Branjo Ferrarik – Gitarre
Uwe Maus – Kontrabaß; Karol Hviezdoslav – Schlagzeug
Wir haben sie eingeladen, weil wir dachten, daß sie sich auf unserer Bühne bestimmt wohl fühlt: die Kammerpop-Prinzessin aus den Bergen der Hohen Tatra. Gereift zur Königin katapultiert sie ihr Publikum in Sekundenschnelle in ein Universum von Pilzen, Päpsten und euphorischen Regenwürmern. Dabei wird sie tatkräftig unterstützt von ihren drei Hofmusikern, die ohne Rücksicht auf Verluste um die Gunst der Schönen buhlen. Wunderschön arrangierte Songs von Queen und rasante slowakische Folklore umrahmen eine wunderbar skurrile wie anrührende Show voller Unwägbarkeiten.
23. August
Di Gojim (Niederlande)
Klezmer
Jaap Mulder – Klarinette, Saxophone, Gesang
Sjaak van der Reijden – Akkordeon
Eric Roelofsen – Basstuba, Posaune
Vincent Knaven – Schlagzeug
Di Gojim aus den Niederlanden treten in der Regel als richtige Klezmershow auf: Daher bringen sie auch auch jede Menge Slapstick, Witz und aus dem Handgelenk geschüttelte Virtuosität mit und präsentieren dabei jiddische Kultur mit einem weinenden und einem lachenden Auge gleichermaßen. Die lebendige Klarinette wirbelt in schwindelnden Höhen über breitem Posaunenklang und einer treibenden Brass-Tuba, und die spielerischen jiddischen Texte mischen sich mit dem herben Sprachklang einiger niederländischer Volkslieder.
Foto: Klaas Fopma
30. August
The DuŠa Orchestra (Schweiz)
Balkan, Jazz, Alpenländischer Swing
Goran Kovacevic – Akkordeon
Peter Lenzin – Saxophon
Patrick Kessler – Kontrabass
Enrico Lenzin – Schlagzeug
Die vier Musiker, die sich 2004 im schweizerischen Appenzell zum „Seelen-Orchester“ zusammen gefunden haben, bewiesen bereits mit drei großartigen Konzerten in Berlin, dass es Ihnen ernst ist mit der Musik, die aus dem Moment ensteht und dem gemeinsamen Erleben mit ihrem Publikum. „Duša“ bedeutet „Seele“ auf serbisch und in dieser Gegend ungefähr pocht auch das musikalische Herz der Musiker: Der Balkan-Arrangements um traditionelle Melodien – ist meist Startpunkt der Duša-Ausflüge in Richtung Improvisation: Und wenn das Orchester erst einmal abhebt, dann gibt es kein Halten mehr! Verrückt, wenn dann alles jäh umschlägt in einen echten Blues im 4/4 Takt, wenn Alphorn und Kuhglocke erklingen und in eine Musette überleiten.